Interkomprehension slawischer Sprachen – Vortrag von Jelena Golubović

Jelena Golubović (Groningen): Mutual intelligibility in the Slavic language area Wann: Montag, den 27.11.2017, 16-18 Uhr c.t. Wo: Institut für Slawistik, Dorotheenstraße 65, 5.57. In this talk, Jelena Golubović will report on the results of her 2016 University of Groningen dissertation. Specifically, she will focus on the measurable linguistic distances between Slavic languages and on the model of mutual intelligibility which she developed on the basis of both linguistic and extra-linguistic factors.  

Positions for Students at ZAS Semantics/Pragmatics

The Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft is looking to hire three student research assistants in the semantics/pragmatics research group.  These positions are for 41 hours/month under the provision of the negotiated contract for student employees in Berlin. The employment contracts are initially for six month and can start November 15th 2017 or in early 2018, and can be extended as long as student status obtains. We aim to create good opportunities for students thinking about a research career in linguistics.   All positions require at least working knowledge of English, reliability, and an interest in linguistic research.  For more information see:http://www.leibniz-zas.de/fileadmin/material/jobs/Hiwi_SemPrag_101017.pdf

Aleksej Tikhonov Erstplatzierter beim DoktorandInnentag

Beim DoktorandInnentag der Sprach- und literaturwissenschaftlichen Fakultät am 6.10.2017 wurde unser Mitarbeiter Aleksej Tikhonov für sein Dissertationsvorhaben mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Wir gratulieren! Aleksej ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Czexil: Philologische vs. digitale Methoden zur Analyse von Handschriften tschechischer Migranten im Berlin des 18.Jh“ (Volkswagen-Stiftung / Kooperation mit Fraunhofer IPK, Berlin). Er beschäftigt sich anhand der historischen tschechischen Handschriften im Archiv der Herrnhuter Brüdergemeine Neukölln mit Phänomenen des tschechisch-deutschen Sprachkontaktes sowie mit sprachlichen Merkmalen, die die Identifikation von Autoren der Handschriften erlauben. 

Ausschreibung beim Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch

Das Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch – Tandem sucht wieder neue Mitglieder für das Juniorteam. Nach einer Wochenendschulung kann man als externe Kraft Tandem bei Infotagen, Messen und Seminaren unterstützen und dabei Kontakte im deutsch-tschechischen Bereich ausbauen. Zu Beginn der Schulung sollte man noch mindestens ein Jahr in Deutschland leben. Die nächste Schulung findet vom 24. bis 26. November in Bayreuth statt: http://www.tandem-org.de/aktuelles/termine/ausserschulischer-austausch/juniorteam-schulung-2017.html  Zur Anmeldung einfach dem Link folgen und das dort vorliegende Anmeldeformular ausfüllen und bis zum 06. November 2017 per Mail, Post oder Fax schicken an: Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch Maximilianstraße 7 D-93047 Regensburg tandem@tandem-org.de Fax: +49 941 585 57-22

Vorträge von Frau Prof. Anna Dąbrowska (Wrocław), 25.-28.9.2017

Im Rahmen des diesjährigen Feriensprachkurses Polnisch hält Frau Prof. Anna Dąbrowska (Uniwersytet Wrocławski) am Institut für Slawistik der HU Berlin vier Vorträge (in polnischer Sprache), zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Die Themen im einzelnen: 25.09. Tendencje rozwojowe współczesnej polszczyzny (Zeit: 14.00-15.30, Raum: 5.42) 26.09. Chrząszcz w glottodydaktyce polonistycznej (Zeit: 13.00-14.30, Raum: 5.42) 27.09. Dlaczego szyk wyrazów w zdaniu sprawia kłopoty? (Zeit: 13.00-14.30, Raum: 5.42) 28.09. Od kiedy Niemcy uczą się języka polskiego? Krótki zarys historii (Zeit: 13.00-14.30, Raum: 5.42)

Die Phonetik der tschechischen Sprache im Vergleich mit dem Deutschen

Die Aussprache des Tschechischen hält für Ausländer viele Hürden bereit – sei es die richtige Artikulation des Konsonanten ř oder von Worten, die nur aus Konsonanten bestehen wie prst oder čtvrt.  Der Vortrag von doc. Mgr. Radek Skarnitzl, Ph.D., der seit 2002 an der Prager Karls-Universität tätig ist, stellt die wichtigsten Aspekte der Lautstruktur des Tschechischen im Vergleich mit dem Deutschen vor. 11.09.2017, 19:00 Uhr Tschechisches Zentrum, Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße 10117 Berlin Nähere Infos gibt es hier.  

Workshop zum literarischen Übersetzen

Am kommenden Wochenende haben Teilnehmer*innen die Gelegenheit, ihre (ggf. noch nicht entdeckten) Übersetzungskünste an neuen Texten auszuprobieren. Es liegen Originaltexte in Bulgarisch, Polnisch und Russisch vor. WANN? Samstag 8. Juli 12 – 16 Uhr Sonntag 9. Juli 12 – 16 Uhr Öffentliche Lesung am Sonntag ab 16 Uhr WO? Lettrétage Mehringdamm 61, 10961 Berlin WIE? Anmeldungen gehen an: osteuropa.tage@gmail.com ACHTUNG! Teilnehmer*innen erhalten eine Teilnahmebestätigung! WER? Alle sind eingeladen mitzumachen! Ob selbst Autor*in, Redakteur*in, Übersetzer*in, Lehrer*in, Leser*in, oder auch „nur“ Sprachinteressierte… Sogenannte Rohübersetzungen ins Deutsche liegen schon vor, sodass auch diejenigen mit weniger guten Sprachkenntnissen am kreativen Prozess teilhaben können. WAS (im Detail)? Im zweitägigen Workshop lernen die Teilnehmer*innen wie Literaturübersetzung funktioniert. In vier kleinen Gruppen werden die Übersetzungen gemeinsam erarbeitet. Dabei lernen die Teilnehmer*innen, worauf es bei literarischen Übersetzungen ankommt und mit welchen Mitteln angemessene Ausdrucksformen gefunden werden können. Das Ergebnis wird am Ende den bestimmt sehr gespannten Schriftsteller*innen selbst und dem Publikum präsentiert. Die Ergebnisse werden sowohl live als auch in Druckform veröffentlicht (herausgegeben von stadtsprachen=PARATAXE: Berliner Literarische Aktion). Die Leitung des Workshops übernimmt Ewa Maria Slaska. Mehr Infos zu der Leiterin und dem Workshop findet ihr auf dieser Facebookseite. Nicht vergessen: Anmeldung unter osteuropa.tage@gmail.com Teilnahme nur nach Teilnahmebestätigung!  

TOP-Job in Prag: ab dem 01.09.

Wer sucht: Goethe-Institut Prag Wer wird gesucht: Projektleiter_in Für: Projektbüro von „Jugend debattiert international“ Zu Wann: 01.09.17 Bewerbungsschluss: 22.06.17 Spezielle Anfroderungen: Hochschulabschluss (geisteswissenschaftlicher Bereich); Muttersprache Deutsch oder Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau; Englischkenntnisse auf C1-Niveau; Tschechischkenntnisse (alternativ: Russisch, Polnisch o. Ä.); Kenntnis der Region Mittel- und Osteuropa wünschenswert Mehr Info zur Ausschreibung und Bewerbung hier: 2017 Ausschreibung Jdi PL.  

Studienaufenthalte / Praktika am Ústav pro českou literaturu

Dieser Studienaufenthalt am ÚČL in Prag (eventuell auch Brno) ist an Forscher*innen, Hochschulpädagog*innen und Doktorand*innen gerichtet, die sich mit Literatur, literarischen Biografien, Literaturtheorie und Literaturgeschichte der Länder der böhmischen Krone beschäftigen. Es gibt mehrere Finanzierungsmöglichkeiten für einen solchen (i.d.R.) einmonatigen Aufenthalt: Bewerber*innen bis 35 Jahre sollten sich zunächst für die von der Akademie věd ČR (Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik) vergebenen Fellowship Josefa Dobrovského bewerben; Bewerber*innen aus den Visegrád-Staaten haben die Möglichkeit, sich um längerfristige Stipendien des Visegrad Fund mit Sitz in Bratislava zu bewerben. In diesem Falle gilt das ÚČL als Empfängerinstitut; europäische Kolleg*innen können sich im Rahmen des Erasmus+ Programms um Förderung für ein Berufspraktikum bewerben; Bewerber*innen aus ausländischen Partnerorganisationen, die einen abgeschlossenen Vertrag über die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik haben (siehe hier, S. 3), können sich auf Grundlage dieser bilateralen Verträge melden. Außerdem wird zweimal jährlich das Zdeněk Pešat Stipendium vom ÚČL selbst vergeben (für die diesjährige Herbstrunde ist die Bewerbungsfrist leider schon abgelaufen). Zweck dieser Stipedien ist es, sowohl die Realisierung von wissenschaftlichten Arbeiten und Projekten (z. B. Bücher, Studien oder Doktorarbeiten), die sich bereits in Arbeit befinden, als auch die Vertiefung der Zusammenarbeit im Rahmen des „Konsorcia pro vytváření a využívání zdrojů světové literárněvědné bohemistiky“ (Konsortium für das Schaffen und die Benutzung von Quellen weltlicher literaturwissenschaftlicher Bohemistik), das der Integration ausländischer Publikationen in die bibliografische Datenbank des ÚČL dient, zu unterstützen.   Weitere Informationen zu internationalen Projekten des ÚČL: http://www.ucl.cas.cz/cs/mezinarodni-spoluprace/mezinarodni-projekty

Ausschreibung CALLIDUS-Projekt – Vollzeitstelle (3 Jahre)

Es wird von der sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät des Instituts für deutsche Sprache und Linguistik der Humboldt-Universität eine voraussichtliche Vollzeitstelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im CALLIDUS-Projekt ausgeschrieben. Bewerbungsfrist: 13.06.2017 Aufgabengebiet: Wiss. Dienstleistungen in der Forschung im DFG-Projekt „Callidus“ in Zusammenarbeit mit der ZE Computer- und Medienservice, insb. Generierung didaktisch begründeter Aufgaben aus lateinischen Textkorpora mittels domänenspezifischer Computersprache, Korpusauswertung, Entwicklung von Aufgabenformaten, Transformation von korpuslinguistischen Annotationen, Arbeit in einem interdisziplinären Team aus Korpuslinguistik, Lateindidaktik und Computer- und Medienservice, Aufgaben zur eigenen wiss. Qualifizierung (Promotion) Anforderungen: Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium auf dem Gebiet der Korpuslinguistik, Informatik oder verwandter Fächer (bspw. Digital Humanities), Erfahrungen in der Erstellung domänenspezifischer Sprachen, Kenntnis von Programmiersprachen (Java, PHP), Kenntnisse der Webentwicklung bzw. von Webtechnologien vorteilhaft, linguistische Vorkenntnisse sowie lateinische Grundkenntnisse erwünscht bzw. Bereitschaft, lateinische Grundkenntnisse zu Projektbeginn zu erwerben Für weitere Informationen zum Projekt und zur Bewerbung klicken Sie hier!  

Sommerakademie des Deutschen Polen-Instituts

Neues aus der Forschung: Interdisziplinäre Sommerakademie zu Polen, Deutschland und den östlichen Nachbarn 2017 Wann und wo: 2.09. – 10.09.2017 in Darmstadt Anmeldeschluss: 20.06.2017 Das Deutsche Polen-Institut lädt im Jahr 2017 zum 10. Mal zur internationalen und interdisziplinären Sommerakademie nach Darmstadt. Das etablierte Forum bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsprojekte miteinander und mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten zu diskutieren. Angesprochen sind Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs, aber auch fortgeschrittene Studierende kurz vor dem Abschluss, die sich mit einem oder mehreren der folgenden Themen befassen: Kultur, Geschichte, Gesellschaft und Politik Polens, Polens Beziehungen zu seinen Nachbarn, transnationale Forschung unter Einbeziehung Polens, Reflexion von Global Studies aus der Perspektive der Polenforschung, neue Ansätze aus dem Bereich der Area Studies mit Bezug zu Polen und Ostmitteleuropa, Polenbezüge in Soziologie, Medien-, Kommunikations- und Museumswissenschaften, Memory Studies, Gender Studies, Europäischer Geschichte, Rechtswissenschaften und anderen Disziplinen. Arbeitssprache ist Deutsch, nach Absprache auch Polnisch oder Englisch. Das Programm können Sie in der Ausschreibung (Sommerakademie Ausschreibung 2017) finden. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie auf der Webseite http://www.sommerakademie-polen.de/.

Sommerschule in Olsztyn (04.-15.09.) – PLÄTZE FREI

SOMMERSCHULE ‚ERINNERUNGSORTE IN ERMLAND UND MASUREN MIT DEUTSCH-POLNISCHEM FOKUS‘ Wann: 04.09. – 15.09.2017 Wo: Universität Ermland Masuren in Olsztyn, Polen Es gibt noch freie Plätze! Bis Ende des Monats gibt es die Möglichkeit, sich für ein goeast-Stipendium vom DAAD zu bewerben. Weitere Infos zum Stipendium: https://goeast.daad.de/de/25457/ Die Sommerschule “Erinnerungsorte in Ermland und Masuren mit deutsch-polnischem Fokus” bietet den Teilnehmer*innen die Gelegenheit, direkt die Orte zu besuchen, an denen sich Teile der deutsch-polnischen Geschichte vollzogen haben, und sich an diesen Orten ganz konkret mit dieser Geschichte auseinander zu setzen. Diese Auseinandersetzung kann in den zahlreichen Beiträgen namhafter Wissenschaftler*innen geschehen, aber auch im Gespräch mit den Bewohner*innen der Region, die über die wechselvolle Geschichte berichten. Interessant wird es, deutsche Spuren in der Landschaft Ermland und Masuren direkt aufzudecken, sei es literarischer, historischer oder kultureller Natur. Diese Region war über lange Zeit geprägt von einer Multikulturalität und einer sprachlichen und religiösen Vielfältigkeit, die heute noch teilweise nachvollziehbar und ablesbar ist. Für mehr Informationen über das Programm: http://uwm.edu.pl/germanistyka/index.php?option=com_content&view=article&id=613 Universität Ermland Masuren in Olsztyn, Lehrstuhl für germanistische Philologie ul. Kurta Obitza 1 10-725 Olsztyn, Polen tel. 89 524 63 45 fax 89 523 59 66 german.human@uwm.edu.pl