Sommerschule in Olsztyn (04.-15.09.) – PLÄTZE FREI

SOMMERSCHULE ‚ERINNERUNGSORTE IN ERMLAND UND MASUREN MIT DEUTSCH-POLNISCHEM FOKUS‘ Wann: 04.09. – 15.09.2017 Wo: Universität Ermland Masuren in Olsztyn, Polen Es gibt noch freie Plätze! Bis Ende des Monats gibt es die Möglichkeit, sich für ein goeast-Stipendium vom DAAD zu bewerben. Weitere Infos zum Stipendium: https://goeast.daad.de/de/25457/ Die Sommerschule “Erinnerungsorte in Ermland und Masuren mit deutsch-polnischem Fokus” bietet den Teilnehmer*innen die Gelegenheit, direkt die Orte zu besuchen, an denen sich Teile der deutsch-polnischen Geschichte vollzogen haben, und sich an diesen Orten ganz konkret mit dieser Geschichte auseinander zu setzen. Diese Auseinandersetzung kann in den zahlreichen Beiträgen namhafter Wissenschaftler*innen geschehen, aber auch im Gespräch mit den Bewohner*innen der Region, die über die wechselvolle Geschichte berichten. Interessant wird es, deutsche Spuren in der Landschaft Ermland und Masuren direkt aufzudecken, sei es literarischer, historischer oder kultureller Natur. Diese Region war über lange Zeit geprägt von einer Multikulturalität und einer sprachlichen und religiösen Vielfältigkeit, die heute noch teilweise nachvollziehbar und ablesbar ist. Für mehr Informationen über das Programm: http://uwm.edu.pl/germanistyka/index.php?option=com_content&view=article&id=613 Universität Ermland Masuren in Olsztyn, Lehrstuhl für germanistische Philologie ul. Kurta Obitza 1 10-725 Olsztyn, Polen tel. 89 524 63 45 fax 89 523 59 66 german.human@uwm.edu.pl

Tschechisch-slowakischer Filmabend

Herzliche Einladung zum kommenden tschechisch-slowakischen Filmabend! Učiteľka – „Lehrerin“ Drama (Slowakei/Tschechien, 2016, 98 Min.) Sprache: slowakisch, tschechisch – mit englischen Untertiteln Regie: Jan Hřebejk Drehbuch: Peter Jarchovský WANN? – am 23.05. um 18 Uhr WO? – Institut für Slawistik, DOR 65 Raum 5.57 Der Film basiert auf wahren Begebenheiten aus den 80er Jahren! Sie ist ledig, sieht nett und freundlich aus. Sie kann aber auch sehr affiniert die Eltern über deren Kinder für ihre Zwecke manipulieren. Einige Eltern wollen jedoch nicht ihren weiblichen Praktiken erliegen und organisieren ein Treffen mit der Schuldirektorin. Für viele Eltern sind die guten Noten ihrer Kinder allerdings wichtiger als Gerechtigkeit… Obwohl sich die Geschichte in den 80er Jahren abspielt, spielt das damalige politische Regime hier keine große Rolle. Die Hauptrolle spielen immer Menschen…  

Exkursion: DE-CZ-PL-Grenzregion

Am 6. – 11. Juni 2017 geht die Reise nach Oberschlesien, wo der kuturelle und sprachliche Kontakt zwischen Deutschen, Tschechen und Polen enorm intensiv war und ist. Zum Programm: Dienstag, 6.6. Anreise (Katowice), Schlesisches Museum, Nikiszowiec Mittwoch, 7.6. Vortrag von Prof. Jolanta Tambor, Stadtrundgang, Fahrt über Pszczyna (Besichtigung) nach Cieszyn Donnerstag, 8.6. Těšín: Polska scena, Treffen mit Schülern im polnischen Gymnasium, Stadtrundgang Cieszyn/Těšín Freitag, 9.6. Ostrava, Vortrag Prof. Irena Bogoczova, Stadtrundgang, Theater „Arena“ Sonnabend, 10.6. Ausflug ins Umland, Gespräche, Wanderung, Opava/Karviná Sonntag, 11.6. Rückreise Die Exkursion wird finanziell gefördert durch die Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät. Der Unkostenbeitrag für TeilnehmerInnen liegt bei 75€. Dadurch sind alle Unterkunfts-, Fahrt– und Eintrittskosten abgedeckt. Anmeldung (verbindlich) bis 10.05.2017 sowie weitere Infos bei hanna.burkhardt@hu–berlin.de oder roland.meyer@hu–berlin.de und unter https://www.slawistik.hu–berlin.de/de/fachgebiete/westslawsw/schlesien

Für den Sommer in die Slowakei…mit einem Stipendium!

Das Slowakisch-Lektorat am Institut für Slawistik vergibt auch in diesem Jahr STIPENDIEN für einen Sommersprachkurs der slowakischen Sprache in Bratislava (6.8. – 26.8. 2017)! Das Stipendium umfasst: – einen Intensiv-Sprachkurs für jede Stufe (A1 – B2 sowie ein Kurs für Übersetzer etc.) – Unterkunft und Verpflegung – Exkursion durch die Slowakei sowie mehrere fakultative Ausflüge und Kulturveranstaltungen – Vorlesungen zur Literatur, Kultur, Geschichte, Ethnologie etc. Bewerbungen und Fragen: jana.oriescikova (at) hu-berlin.de

CZ_Lesung/Buchpremiere: Die letzte Metro

Die letzte Metro – junge Literatur aus Tschechien Ein Sammelband mit 18 jungen tschechischen Autor_innen der Gegenwart – herausgegeben in deutscher Sprache von Martin Becker und Martina Lisa. Live bei der Buchpremiere sind die Schriftsteller_innen Petr Hruška, Dora Kaprálová und Michal Šanda. Nach der Lesung stehen sie dem Publikum für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Wo: Tschechisches Zentrum Berlin, Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße Wann: Di., 21.03.17, 19:00 Mehr zu dem Event hier.

Bratislava multilingual: gestern und heute

Slowakischer Germanist Jozef Tancer untersuchte die Multilingualität von Bratislava, einer europäischen Hauptstadt, die sich in einem Dreiländereck befindet – Slowakei, Österreich, Ungarn. Wenn am Anfang des 20. Jahrhunderts in Pressburg bzw. Bratislava oft eine gelebte alltägliche Multilingualität von vier Sprachen (+Tschechisch) herrschte, so sieht es heute im 21. Jahrhudert anders aus. Zum Slowakischen kommen andere Sprachen nicht aus dem Alltag, sondern auch der Schule bzw. der Universität hinzu. Je gebildeter also, desto mehr Sprachen beherrschen die Einwohner von Bratislava. Mit Englisch als einen essenziellen Teil der Bildung hat sich heute auch die Sprachenkonstellation verändert. Mehr dazu im Deutschlandfunk.

Deutsch-tschechischer Journalistenpreis 2017: Dora Kaprálová doppelt ausgezeichnet

Gesprächsrunde mit den PreisträgerInnen am  27.02.2017 im Tschechischen Zentrum Berlin.  Dora Kaprálová wurde beim deutsch-tschechischen Journalistenpreis 2017 in zwei Kategorien ausgezeichnet: für ihr Rundfunk-Feature „Alenka v říši divů, aneb má cesta za uprchlíky“ (Alice im Wunderland oder meine Reise zu den Flüchtlingen) sowie mit dem Milena Jesenská-Sonderpreis für ihren Text „Lajkujte mně a smrt se vám vyhne“ (Liket mich und der Tod wird Euch ausweichen). Dora Kaprálová schreibt als freie Mitarbeiterin unseres Fachgebietes den Blog „Kommentare der Dora K.“ und moderiert die Veranstaltungsreihe „České slovo – Tschechische WortSchätze“. Der Blog und die tschechischen Lesungen werden von unseren Studierenden unter Anleitung der Lektorin Denisa Lenertová ins Deutsche übersetzt.  

Polnische Szene Berlins wächst und wird hip

Berlin – das New York Europas… …dieser Meinung sind auch junge Polen, die es nach Berlin zieht. Momentan entstehen immer mehr polnische Geschäfte und Lokale in angesagten Bezirken Berlins. Dabei sind es nicht die Tante-Emma-Lebensmittelgeschäfte, sondern z.B. polnische Designermode in Mitte oder polnisches Streetfood (auch Pierogi genannt) im Prenzlauer Berg. Mit der Stadt wächst auch ihre Sprachen- und Kulturenvielfalt. Die polnische Hipster-Szene Berlins hat Spiegel-Online genauer unter die Luppe genommen.

Die eigene Pro­duk­ti­vität steigern

Das Internet ist voll von Tipps und vor allem Software-Empfehlungen, die dazu dienen sollen, die eigene Produktivität in der wissenschaftlichen Arbeit zu steigern. Die Webseite http://plaintext-productivity.net geht einen völlig puristischen und unspektakulären, aber konzeptuell glasklaren Weg: Mit klug und systematisch angelegten Textdateien und einem sehr guten Allzweck-Texteditor ohne weiteren Schnickschnack. Auch wenn man sich vielleicht etwas mehr Komfort wünscht, die grundlegenden Tipps von dieser Seite bieten eine sehr gute Orientierung. Wie der Autor Michael Descy schreibt: „If you like or dislike my work here, you may want to understand the principles behind it.“

Czechia…? Czech Republic!

Im Mai 2016 berichteten wir über den neuen englischen Namen der Tschechischen Republik – Czechia. Nun, nach einem halben Jahr hat The Guardian die Billanz über die Popularität des Namens gezogen und sie ist null. Vor sechs Monaten war der tschechische Präsident Miloš Zeman einer der prominentesten Verfechter dieser Neueinführung, der auch, wie es scheint, sie seitdem konsequent in seinen englischsprachigen Reden verwendete. Mit ihm beginnt und endet jedoch die Liste der aktiven Czechia-Benutzer, wobei auch er – der tschechische Präsident, auf seiner Webpräsenz nichtsdestotrotz Czech Republic schreibt, wie The Guardian berichtet: “Czech authorities continue to use the term Czech Republic on official correspondence and English-language websites, including Zeman’s presidential site.” Vor einem halben Jahr prophezeite Zeman das Ende des Namens Czech Republic und den Anfang der neuen Ära der Czechia. Damit lag er wohl falsch. Nicht nur die Tschechen selbst, sondern auch die Weltöffentlichkeit, halten am „alten“ Namen fest. Die Tschechische Republik – Czech Republic – Česká republika, die mit so viel Geschichte und Bedeutung (die Erste Republik, Prager Frühling etc.) verbunden ist, kann doch nicht so einfach ersetzt werden, auch wenn der Präsident es für nötig hält.

Cash für Tschechisch

Wer in der bayerischen Region Oberpfalz Tschechisch lernen möchte, bekommt dafür einen Zuschuss von 40 Euro. Das Angebot richtet sich an verschiedene Zielgruppen – es gibt Vormittags- und Nachmittagskurse, intensiven und extensiven Sprachunterricht. Aber nur wer Anfänger ist, bekommt Cash. Um jedoch Tschechisch zu lernen, muss es nicht zwingend Bayern sein, auch an der Humboldt-Universität ist es möglich – im Bachelor, Master, als Sprachkurs am Institut für Slawistik oder im Sprachenzentrum der HU. Wählt eine der vielen Möglichkeiten!