Vortrag: Die Tschechische Sprach-Auskunft (Jazyková poradna)

Darf ich Sie etwas zur Sprache fragen? oder Die Tschechische Sprach-Auskunft / Vortrag von Barbora Martinkovičová und Martina Rybová  / Dienstag, 6.2.2018, 19 Uhr  /  Tschechisches Zentrum Berlin, Wilhelmstr. 44/Eingang Mohrenstr., 10117 Berlin / In deutscher Sprache, Eintritt frei   Helfen Sie mir mit den Kommas im Satz? Wie spricht man in Briefform korrekt einen Botschafter an? Wie ist dieser Vertragstext zu verstehen? Bei diesen und anderen Fragen kann jeder Hilfesuchende in Tschechien seit fast 82 Jahren die Tschechische Sprach-Auskunft der Akademie der Wissenschaften konsultieren. Barbora Martinkovičová und Martina Rybová, beide Mitarbeiterinnen der Abteilung für Sprachkultur an der Akademie, stellen diesen ungewöhnlichen Service vor, erzählen aus ihrem Arbeitsalltag und von den häufigsten und interessantesten Fragen, mit denen sie täglich zu tun haben. Im Anschluss bieten Sie eine Tschechisch-Sprechstunde live an – also wenn Sie eine Frage zum Tschechischen haben, müssen Sie an diesem Abend nicht zum Telefonhörer greifen.

Neue Veranstaltungsreihe mit AutorInnen aus Polen: Start am 30.01 mit Krystyna Dąbrowska

Im Rahmen der neuen Veranstaltangsreihe LiteraturPOLSKA – Begegnungen mit AutorInnen aus Polen,  die vom Polnischen Institut in Berlin und dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität initiiert wurde, sind insgesamt neun Autorentreffen geplant, die jeweils am letzten Dienstag des Monats bei freiem Eintritt stattfinden. Die Veranstaltungsreihe wird eröffnet von der Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin Krystyna Dąbrowska. 30.1.2017, 19 Uhr, Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Geschwister-Scholl-Str. 1-3, 10117 Berlin

Spracherwerb des Polnischen (L2)

Montag, 11.12.2017, 12 Uhr c.t. Dorotheenstr. 65, 5.30 This talk provides an introduction to initial L2 acquisition studies, whose purpose is to collect data on the very beginning of the acquisition process – ideally, right from the very first contact with a completely new target language. The focus of the talk is on the main theoretical questions inspiring the field as well as the methodological solutions adopted to try and answer them. After an overview of classic studies, we will focus in greater detail on two recent projects devoted to the acquisition of Polish. VILLA is a large experiment in which 188 participants with five L1s and no experience of the target language took a 14-hour Polish course. The project focusses on input control, which was achieved by integrally recording and transcribing classes. These data were then correlated to learner production, observed in the context of both structured tests and interactional tasks. No grammatical explanations were provided, so that learners had to autonomously identify regularities in the input in order to develop their own L2 grammar. Next, VILLA NOVA aims to test some of the results obtained in the VILLA project in a realistic dydactic environment, namely the Humboldt university introductory Polish course. In this naturalistic setting, participants may have varying initial skills in the target language, which provides fertile ground for interactional studies. Further, building on the VILLA experiencce, efforts were made to completely avoid written language during both classes and tests. The talk will conclude with a few suggestions as to future research in terms of both language acquisition and language teaching.

Wortbildung im Zweitspracherwerb

Mittwoch, den 13.12.2017, 12 Uhr c.t. Dorotheenstr. 65, Raum 5.54 This talk discusses the strategies adopted by initial adult learners of L2 Polish when confronted with lexical gaps. The study is based on the VILLA project, a multi-national, cross-linguistic initiative dedicated to the earlies stages of Polish L2 acquisition under controlled input conditions (Dimroth et al. 2013). 163 speakers with various L1s and no experience of the target language took part in a 14-hour Polish course taught by a professional teacher, whose speech represents the only input available. This was entirely recorded and transcribed, so as to correlate its features with the results of the numerous tests learners took during the course. Learner production is observed in the context of a test aimed to elicit copular structures. Some of the target words had never been presented in the input, so that learners were effectively required to invent them, while at the same time trying to make them sound as Polish as possible. It can be argued, therefore, that learner strategies should reflect those input features which enjoyed the greatest prominence. The data show a very marked tendency to use a root-final -k- sound, optionally followed by sound clusters resembling Polish inflectional endings. The study attempts to justify such observation on the basis of the fully controlled VILLA input. Parallels are also outlined between the present data and other studies from various fields of L1 and L2 acquisition.

Tschechisches Exil in Berlin

Vorstellung von zwei Lebensgeschichten der Rixdorfer Religionsflüchtlinge aus dem 18. Jahrhundert Warum kamen die Böhmen nach Berlin? Warum schrieben sie ihre Lebensläufe auf? Wer sind ihre Nachkommen? Konnten Frauen zu der Zeit auch schreiben? Gemütlicher Ausklang mit böhmischen und mährischen Spezialitäten WANN & WO? Mittwoch, 13.12.2017 Lesung: 19:00-20:30 Ausklang + Buffet: 20:30-21:00 Humboldt-Universität zu Berlin, Hauptgebäude, Raum 3059 Unter den Linden 6, 10117 Berlin EINTRITT FREI

Interkomprehension slawischer Sprachen – Vortrag von Jelena Golubović

Jelena Golubović (Groningen): Mutual intelligibility in the Slavic language area Wann: Montag, den 27.11.2017, 16-18 Uhr c.t. Wo: Institut für Slawistik, Dorotheenstraße 65, 5.57. In this talk, Jelena Golubović will report on the results of her 2016 University of Groningen dissertation. Specifically, she will focus on the measurable linguistic distances between Slavic languages and on the model of mutual intelligibility which she developed on the basis of both linguistic and extra-linguistic factors.  

Vorträge von Frau Prof. Anna Dąbrowska (Wrocław), 25.-28.9.2017

Im Rahmen des diesjährigen Feriensprachkurses Polnisch hält Frau Prof. Anna Dąbrowska (Uniwersytet Wrocławski) am Institut für Slawistik der HU Berlin vier Vorträge (in polnischer Sprache), zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Die Themen im einzelnen: 25.09. Tendencje rozwojowe współczesnej polszczyzny (Zeit: 14.00-15.30, Raum: 5.42) 26.09. Chrząszcz w glottodydaktyce polonistycznej (Zeit: 13.00-14.30, Raum: 5.42) 27.09. Dlaczego szyk wyrazów w zdaniu sprawia kłopoty? (Zeit: 13.00-14.30, Raum: 5.42) 28.09. Od kiedy Niemcy uczą się języka polskiego? Krótki zarys historii (Zeit: 13.00-14.30, Raum: 5.42)

Die Phonetik der tschechischen Sprache im Vergleich mit dem Deutschen

Die Aussprache des Tschechischen hält für Ausländer viele Hürden bereit – sei es die richtige Artikulation des Konsonanten ř oder von Worten, die nur aus Konsonanten bestehen wie prst oder čtvrt.  Der Vortrag von doc. Mgr. Radek Skarnitzl, Ph.D., der seit 2002 an der Prager Karls-Universität tätig ist, stellt die wichtigsten Aspekte der Lautstruktur des Tschechischen im Vergleich mit dem Deutschen vor. 11.09.2017, 19:00 Uhr Tschechisches Zentrum, Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße 10117 Berlin Nähere Infos gibt es hier.  

Workshop zum literarischen Übersetzen

Am kommenden Wochenende haben Teilnehmer*innen die Gelegenheit, ihre (ggf. noch nicht entdeckten) Übersetzungskünste an neuen Texten auszuprobieren. Es liegen Originaltexte in Bulgarisch, Polnisch und Russisch vor. WANN? Samstag 8. Juli 12 – 16 Uhr Sonntag 9. Juli 12 – 16 Uhr Öffentliche Lesung am Sonntag ab 16 Uhr WO? Lettrétage Mehringdamm 61, 10961 Berlin WIE? Anmeldungen gehen an: osteuropa.tage@gmail.com ACHTUNG! Teilnehmer*innen erhalten eine Teilnahmebestätigung! WER? Alle sind eingeladen mitzumachen! Ob selbst Autor*in, Redakteur*in, Übersetzer*in, Lehrer*in, Leser*in, oder auch „nur“ Sprachinteressierte… Sogenannte Rohübersetzungen ins Deutsche liegen schon vor, sodass auch diejenigen mit weniger guten Sprachkenntnissen am kreativen Prozess teilhaben können. WAS (im Detail)? Im zweitägigen Workshop lernen die Teilnehmer*innen wie Literaturübersetzung funktioniert. In vier kleinen Gruppen werden die Übersetzungen gemeinsam erarbeitet. Dabei lernen die Teilnehmer*innen, worauf es bei literarischen Übersetzungen ankommt und mit welchen Mitteln angemessene Ausdrucksformen gefunden werden können. Das Ergebnis wird am Ende den bestimmt sehr gespannten Schriftsteller*innen selbst und dem Publikum präsentiert. Die Ergebnisse werden sowohl live als auch in Druckform veröffentlicht (herausgegeben von stadtsprachen=PARATAXE: Berliner Literarische Aktion). Die Leitung des Workshops übernimmt Ewa Maria Slaska. Mehr Infos zu der Leiterin und dem Workshop findet ihr auf dieser Facebookseite. Nicht vergessen: Anmeldung unter osteuropa.tage@gmail.com Teilnahme nur nach Teilnahmebestätigung!  

Sommerakademie des Deutschen Polen-Instituts

Neues aus der Forschung: Interdisziplinäre Sommerakademie zu Polen, Deutschland und den östlichen Nachbarn 2017 Wann und wo: 2.09. – 10.09.2017 in Darmstadt Anmeldeschluss: 20.06.2017 Das Deutsche Polen-Institut lädt im Jahr 2017 zum 10. Mal zur internationalen und interdisziplinären Sommerakademie nach Darmstadt. Das etablierte Forum bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsprojekte miteinander und mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten zu diskutieren. Angesprochen sind Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs, aber auch fortgeschrittene Studierende kurz vor dem Abschluss, die sich mit einem oder mehreren der folgenden Themen befassen: Kultur, Geschichte, Gesellschaft und Politik Polens, Polens Beziehungen zu seinen Nachbarn, transnationale Forschung unter Einbeziehung Polens, Reflexion von Global Studies aus der Perspektive der Polenforschung, neue Ansätze aus dem Bereich der Area Studies mit Bezug zu Polen und Ostmitteleuropa, Polenbezüge in Soziologie, Medien-, Kommunikations- und Museumswissenschaften, Memory Studies, Gender Studies, Europäischer Geschichte, Rechtswissenschaften und anderen Disziplinen. Arbeitssprache ist Deutsch, nach Absprache auch Polnisch oder Englisch. Das Programm können Sie in der Ausschreibung (Sommerakademie Ausschreibung 2017) finden. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie auf der Webseite http://www.sommerakademie-polen.de/.

Sommerschule in Olsztyn (04.-15.09.) – PLÄTZE FREI

SOMMERSCHULE ‚ERINNERUNGSORTE IN ERMLAND UND MASUREN MIT DEUTSCH-POLNISCHEM FOKUS‘ Wann: 04.09. – 15.09.2017 Wo: Universität Ermland Masuren in Olsztyn, Polen Es gibt noch freie Plätze! Bis Ende des Monats gibt es die Möglichkeit, sich für ein goeast-Stipendium vom DAAD zu bewerben. Weitere Infos zum Stipendium: https://goeast.daad.de/de/25457/ Die Sommerschule “Erinnerungsorte in Ermland und Masuren mit deutsch-polnischem Fokus” bietet den Teilnehmer*innen die Gelegenheit, direkt die Orte zu besuchen, an denen sich Teile der deutsch-polnischen Geschichte vollzogen haben, und sich an diesen Orten ganz konkret mit dieser Geschichte auseinander zu setzen. Diese Auseinandersetzung kann in den zahlreichen Beiträgen namhafter Wissenschaftler*innen geschehen, aber auch im Gespräch mit den Bewohner*innen der Region, die über die wechselvolle Geschichte berichten. Interessant wird es, deutsche Spuren in der Landschaft Ermland und Masuren direkt aufzudecken, sei es literarischer, historischer oder kultureller Natur. Diese Region war über lange Zeit geprägt von einer Multikulturalität und einer sprachlichen und religiösen Vielfältigkeit, die heute noch teilweise nachvollziehbar und ablesbar ist. Für mehr Informationen über das Programm: http://uwm.edu.pl/germanistyka/index.php?option=com_content&view=article&id=613 Universität Ermland Masuren in Olsztyn, Lehrstuhl für germanistische Philologie ul. Kurta Obitza 1 10-725 Olsztyn, Polen tel. 89 524 63 45 fax 89 523 59 66 german.human@uwm.edu.pl