4. czEXILesung: 28.5., 19:00

Die vierte und vorerst letzte czEXILe Lesung findet im Grimm Zentrum der Humboldt-Universität statt. Gelesen wird eine Predigt an die Eheleute, die vor über 200 in Berlin-Rixdorf auf Tschechisch vorgetragen wurde. Die deutsche Version wurde im sächsischen Unitätsarchiv Herrnhut vom Fachgebiet der Westslawischen Sprachen entdeckt. Kommentiert wird der Text von der Historikerin Dr. Christina Petterson (Australian National University). Bis 2013 forschte sie als Post-Doc am Graduiertenkolleg „Geschlecht als Wissenskategorie“ der Humboldt-Universität zu Berlin. Wann? Montag, 28.5.18 19:00-20:30: Lesung 20:30-21:00: Ausklang Wo? Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum Auditorium Geschwister-Scholl-Straße 1/3 10117 Berlin EINTRITT FREI

3. czEXILesung: 14.4., 17:00

Die dritte Lesung findet im Kulturcafé Fincan statt. Was genau? An dem Abend werden ausschließlich Frauenlebensläufe vorgestellt. Außerdem gibt es eine Kostprobe vom tschechischen Original sowie kurze Kommentare von Aleksej Tikhonov (Westslawische Sprachen, Humboldt-Universität zu Berlin), Stefan Butt (Archiv im Böhmischen Dorf) und Dr. Sabine Kalff (Literaturwissenschaft & Gender Studies, Humboldt-Universität zu Berlin). Wann & Wo? 17-19:00 Kulturcafé Fincan Altenbrakerstr. 26 12051 Berlin-Neukölln S/U Hermannstraße Freies Wissen, Freier Eintritt & die ersten 20 Gäste erhalten jeweils ein Freigetränk Die Lesung wir als ein Teil des March of Science Berlin von der Aktion Kieznerds mitorganisiert und -unterstützt. Gefördert von Wikimedia Deutschland, dem Stifterverband und der VolkswagenStiftung (Förderlinie „Freies Wissen“). Mehr Info unter: www.fincan.eu www.aleksej-tikhonov.com

2. czEXILe Lesung am 6.3.18

Begleitend zum Projekt des Fachgebiets, bei dem es um die tschechischen Handschriften aus Berlin des 18. Jahrhunderts geht, findet am 6.3.18 die zweite Lesung der czEXILe Lesereihe statt. Präsentiert werden Lebensläufe von drei Menschen, die an verschiedenen Orten geboren, doch an einem Ort gestorben sind – Böhmisch Rixdorf in Berlin-Neukölln. Sie flohen aus ihrer Heimat und wurden in Rixdorf aufgenommen. Frauen und Männer. Jung und alt. Die Jüngste war 17, der Älteste 65 Jahre alt. Sie schrieben ihre Lebensläufe auf. Wir haben sie übersetzt. PROGRAMM Einführung (Aleksej Tikhonov) (An-)Lesung eines tschechischen Originals (Aleksej Tikhonov) Lesung mit den Übersetzungen der drei Lebensläufe Kommentar zur Tradition des christlichen Lebenslaufs (Prof. Dr. Dorothea Wendebourg (Theologie)) Kommentar zu den vorgestellten Lebensläufen im Kontext Rixdorfs (Stefan Butt (Archiv im Böhmischen Dorf)) gemütlicher Ausklang mit böhmischen Spezialitäten WANN & WO? Dienstag, 6.3.2018 Lesung: 19:00-20:30 Ausklang: 20:30-21:00 Evangelische Brüdergemeine Kirchgasse 14 12043 Berlin-Neukölln EINTRITT FREI     

Vortrag: Die Tschechische Sprach-Auskunft (Jazyková poradna)

Darf ich Sie etwas zur Sprache fragen? oder Die Tschechische Sprach-Auskunft / Vortrag von Barbora Martinkovičová und Martina Rybová  / Dienstag, 6.2.2018, 19 Uhr  /  Tschechisches Zentrum Berlin, Wilhelmstr. 44/Eingang Mohrenstr., 10117 Berlin / In deutscher Sprache, Eintritt frei   Helfen Sie mir mit den Kommas im Satz? Wie spricht man in Briefform korrekt einen Botschafter an? Wie ist dieser Vertragstext zu verstehen? Bei diesen und anderen Fragen kann jeder Hilfesuchende in Tschechien seit fast 82 Jahren die Tschechische Sprach-Auskunft der Akademie der Wissenschaften konsultieren. Barbora Martinkovičová und Martina Rybová, beide Mitarbeiterinnen der Abteilung für Sprachkultur an der Akademie, stellen diesen ungewöhnlichen Service vor, erzählen aus ihrem Arbeitsalltag und von den häufigsten und interessantesten Fragen, mit denen sie täglich zu tun haben. Im Anschluss bieten Sie eine Tschechisch-Sprechstunde live an – also wenn Sie eine Frage zum Tschechischen haben, müssen Sie an diesem Abend nicht zum Telefonhörer greifen.

Neue Veranstaltungsreihe mit AutorInnen aus Polen: Start am 30.01 mit Krystyna Dąbrowska

Im Rahmen der neuen Veranstaltangsreihe LiteraturPOLSKA – Begegnungen mit AutorInnen aus Polen,  die vom Polnischen Institut in Berlin und dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität initiiert wurde, sind insgesamt neun Autorentreffen geplant, die jeweils am letzten Dienstag des Monats bei freiem Eintritt stattfinden. Die Veranstaltungsreihe wird eröffnet von der Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin Krystyna Dąbrowska. 30.1.2017, 19 Uhr, Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Geschwister-Scholl-Str. 1-3, 10117 Berlin

Spracherwerb des Polnischen (L2)

Montag, 11.12.2017, 12 Uhr c.t. Dorotheenstr. 65, 5.30 This talk provides an introduction to initial L2 acquisition studies, whose purpose is to collect data on the very beginning of the acquisition process – ideally, right from the very first contact with a completely new target language. The focus of the talk is on the main theoretical questions inspiring the field as well as the methodological solutions adopted to try and answer them. After an overview of classic studies, we will focus in greater detail on two recent projects devoted to the acquisition of Polish. VILLA is a large experiment in which 188 participants with five L1s and no experience of the target language took a 14-hour Polish course. The project focusses on input control, which was achieved by integrally recording and transcribing classes. These data were then correlated to learner production, observed in the context of both structured tests and interactional tasks. No grammatical explanations were provided, so that learners had to autonomously identify regularities in the input in order to develop their own L2 grammar. Next, VILLA NOVA aims to test some of the results obtained in the VILLA project in a realistic dydactic environment, namely the Humboldt university introductory Polish course. In this naturalistic setting, participants may have varying initial skills in the target language, which provides fertile ground for interactional studies. Further, building on the VILLA experiencce, efforts were made to completely avoid written language during both classes and tests. The talk will conclude with a few suggestions as to future research in terms of both language acquisition and language teaching.

Wortbildung im Zweitspracherwerb

Mittwoch, den 13.12.2017, 12 Uhr c.t. Dorotheenstr. 65, Raum 5.54 This talk discusses the strategies adopted by initial adult learners of L2 Polish when confronted with lexical gaps. The study is based on the VILLA project, a multi-national, cross-linguistic initiative dedicated to the earlies stages of Polish L2 acquisition under controlled input conditions (Dimroth et al. 2013). 163 speakers with various L1s and no experience of the target language took part in a 14-hour Polish course taught by a professional teacher, whose speech represents the only input available. This was entirely recorded and transcribed, so as to correlate its features with the results of the numerous tests learners took during the course. Learner production is observed in the context of a test aimed to elicit copular structures. Some of the target words had never been presented in the input, so that learners were effectively required to invent them, while at the same time trying to make them sound as Polish as possible. It can be argued, therefore, that learner strategies should reflect those input features which enjoyed the greatest prominence. The data show a very marked tendency to use a root-final -k- sound, optionally followed by sound clusters resembling Polish inflectional endings. The study attempts to justify such observation on the basis of the fully controlled VILLA input. Parallels are also outlined between the present data and other studies from various fields of L1 and L2 acquisition.

Tschechisches Exil in Berlin

Vorstellung von zwei Lebensgeschichten der Rixdorfer Religionsflüchtlinge aus dem 18. Jahrhundert Warum kamen die Böhmen nach Berlin? Warum schrieben sie ihre Lebensläufe auf? Wer sind ihre Nachkommen? Konnten Frauen zu der Zeit auch schreiben? Gemütlicher Ausklang mit böhmischen und mährischen Spezialitäten WANN & WO? Mittwoch, 13.12.2017 Lesung: 19:00-20:30 Ausklang + Buffet: 20:30-21:00 Humboldt-Universität zu Berlin, Hauptgebäude, Raum 3059 Unter den Linden 6, 10117 Berlin EINTRITT FREI

Interkomprehension slawischer Sprachen – Vortrag von Jelena Golubović

Jelena Golubović (Groningen): Mutual intelligibility in the Slavic language area Wann: Montag, den 27.11.2017, 16-18 Uhr c.t. Wo: Institut für Slawistik, Dorotheenstraße 65, 5.57. In this talk, Jelena Golubović will report on the results of her 2016 University of Groningen dissertation. Specifically, she will focus on the measurable linguistic distances between Slavic languages and on the model of mutual intelligibility which she developed on the basis of both linguistic and extra-linguistic factors.