Workshop zum literarischen Übersetzen

Am kommenden Wochenende haben Teilnehmer*innen die Gelegenheit, ihre (ggf. noch nicht entdeckten) Übersetzungskünste an neuen Texten auszuprobieren. Es liegen Originaltexte in Bulgarisch, Polnisch und Russisch vor. WANN? Samstag 8. Juli 12 – 16 Uhr Sonntag 9. Juli 12 – 16 Uhr Öffentliche Lesung am Sonntag ab 16 Uhr WO? Lettrétage Mehringdamm 61, 10961 Berlin WIE? Anmeldungen gehen an: osteuropa.tage@gmail.com ACHTUNG! Teilnehmer*innen erhalten eine Teilnahmebestätigung! WER? Alle sind eingeladen mitzumachen! Ob selbst Autor*in, Redakteur*in, Übersetzer*in, Lehrer*in, Leser*in, oder auch „nur“ Sprachinteressierte… Sogenannte Rohübersetzungen ins Deutsche liegen schon vor, sodass auch diejenigen mit weniger guten Sprachkenntnissen am kreativen Prozess teilhaben können. WAS (im Detail)? Im zweitägigen Workshop lernen die Teilnehmer*innen wie Literaturübersetzung funktioniert. In vier kleinen Gruppen werden die Übersetzungen gemeinsam erarbeitet. Dabei lernen die Teilnehmer*innen, worauf es bei literarischen Übersetzungen ankommt und mit welchen Mitteln angemessene Ausdrucksformen gefunden werden können. Das Ergebnis wird am Ende den bestimmt sehr gespannten Schriftsteller*innen selbst und dem Publikum präsentiert. Die Ergebnisse werden sowohl live als auch in Druckform veröffentlicht (herausgegeben von stadtsprachen=PARATAXE: Berliner Literarische Aktion). Die Leitung des Workshops übernimmt Ewa Maria Slaska. Mehr Infos zu der Leiterin und dem Workshop findet ihr auf dieser Facebookseite. Nicht vergessen: Anmeldung unter osteuropa.tage@gmail.com Teilnahme nur nach Teilnahmebestätigung!  

Sommerakademie des Deutschen Polen-Instituts

Neues aus der Forschung: Interdisziplinäre Sommerakademie zu Polen, Deutschland und den östlichen Nachbarn 2017 Wann und wo: 2.09. – 10.09.2017 in Darmstadt Anmeldeschluss: 20.06.2017 Das Deutsche Polen-Institut lädt im Jahr 2017 zum 10. Mal zur internationalen und interdisziplinären Sommerakademie nach Darmstadt. Das etablierte Forum bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsprojekte miteinander und mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten zu diskutieren. Angesprochen sind Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs, aber auch fortgeschrittene Studierende kurz vor dem Abschluss, die sich mit einem oder mehreren der folgenden Themen befassen: Kultur, Geschichte, Gesellschaft und Politik Polens, Polens Beziehungen zu seinen Nachbarn, transnationale Forschung unter Einbeziehung Polens, Reflexion von Global Studies aus der Perspektive der Polenforschung, neue Ansätze aus dem Bereich der Area Studies mit Bezug zu Polen und Ostmitteleuropa, Polenbezüge in Soziologie, Medien-, Kommunikations- und Museumswissenschaften, Memory Studies, Gender Studies, Europäischer Geschichte, Rechtswissenschaften und anderen Disziplinen. Arbeitssprache ist Deutsch, nach Absprache auch Polnisch oder Englisch. Das Programm können Sie in der Ausschreibung (Sommerakademie Ausschreibung 2017) finden. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie auf der Webseite http://www.sommerakademie-polen.de/.

Sommerschule in Olsztyn (04.-15.09.) – PLÄTZE FREI

SOMMERSCHULE ‚ERINNERUNGSORTE IN ERMLAND UND MASUREN MIT DEUTSCH-POLNISCHEM FOKUS‘ Wann: 04.09. – 15.09.2017 Wo: Universität Ermland Masuren in Olsztyn, Polen Es gibt noch freie Plätze! Bis Ende des Monats gibt es die Möglichkeit, sich für ein goeast-Stipendium vom DAAD zu bewerben. Weitere Infos zum Stipendium: https://goeast.daad.de/de/25457/ Die Sommerschule “Erinnerungsorte in Ermland und Masuren mit deutsch-polnischem Fokus” bietet den Teilnehmer*innen die Gelegenheit, direkt die Orte zu besuchen, an denen sich Teile der deutsch-polnischen Geschichte vollzogen haben, und sich an diesen Orten ganz konkret mit dieser Geschichte auseinander zu setzen. Diese Auseinandersetzung kann in den zahlreichen Beiträgen namhafter Wissenschaftler*innen geschehen, aber auch im Gespräch mit den Bewohner*innen der Region, die über die wechselvolle Geschichte berichten. Interessant wird es, deutsche Spuren in der Landschaft Ermland und Masuren direkt aufzudecken, sei es literarischer, historischer oder kultureller Natur. Diese Region war über lange Zeit geprägt von einer Multikulturalität und einer sprachlichen und religiösen Vielfältigkeit, die heute noch teilweise nachvollziehbar und ablesbar ist. Für mehr Informationen über das Programm: http://uwm.edu.pl/germanistyka/index.php?option=com_content&view=article&id=613 Universität Ermland Masuren in Olsztyn, Lehrstuhl für germanistische Philologie ul. Kurta Obitza 1 10-725 Olsztyn, Polen tel. 89 524 63 45 fax 89 523 59 66 german.human@uwm.edu.pl

Tschechisch-slowakischer Filmabend

Herzliche Einladung zum kommenden tschechisch-slowakischen Filmabend! Učiteľka – „Lehrerin“ Drama (Slowakei/Tschechien, 2016, 98 Min.) Sprache: slowakisch, tschechisch – mit englischen Untertiteln Regie: Jan Hřebejk Drehbuch: Peter Jarchovský WANN? – am 23.05. um 18 Uhr WO? – Institut für Slawistik, DOR 65 Raum 5.57 Der Film basiert auf wahren Begebenheiten aus den 80er Jahren! Sie ist ledig, sieht nett und freundlich aus. Sie kann aber auch sehr affiniert die Eltern über deren Kinder für ihre Zwecke manipulieren. Einige Eltern wollen jedoch nicht ihren weiblichen Praktiken erliegen und organisieren ein Treffen mit der Schuldirektorin. Für viele Eltern sind die guten Noten ihrer Kinder allerdings wichtiger als Gerechtigkeit… Obwohl sich die Geschichte in den 80er Jahren abspielt, spielt das damalige politische Regime hier keine große Rolle. Die Hauptrolle spielen immer Menschen…  

CZ: Übersetzungs-Workshop

Das Tschechische Zentrum Berlin, das Fachgebiet Westslawische Sprachen der Humboldt-Universität zu Berlin und Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater e.V. veranstalten einen Übersetzungs-Workshop, der sich an Studierende der Bohemistik an deutschen Universitäten wendet. Bestandteil des zweitägigen Workshops sind Vorträge, eine szenische Lesung und ein Übersetzerseminar mit Textbeispielen aus Kateřina Rudčenkovás Drama Čas třešňového dýmu/Zeit des Kirschrauchs. Die Teilnahme ist kostenlos. Wann? 15.-16.06.2017 Bewerben bis zum 21.05.2017.

Exkursion: DE-CZ-PL-Grenzregion

Am 6. – 11. Juni 2017 geht die Reise nach Oberschlesien, wo der kuturelle und sprachliche Kontakt zwischen Deutschen, Tschechen und Polen enorm intensiv war und ist. Zum Programm: Dienstag, 6.6. Anreise (Katowice), Schlesisches Museum, Nikiszowiec Mittwoch, 7.6. Vortrag von Prof. Jolanta Tambor, Stadtrundgang, Fahrt über Pszczyna (Besichtigung) nach Cieszyn Donnerstag, 8.6. Těšín: Polska scena, Treffen mit Schülern im polnischen Gymnasium, Stadtrundgang Cieszyn/Těšín Freitag, 9.6. Ostrava, Vortrag Prof. Irena Bogoczova, Stadtrundgang, Theater „Arena“ Sonnabend, 10.6. Ausflug ins Umland, Gespräche, Wanderung, Opava/Karviná Sonntag, 11.6. Rückreise Die Exkursion wird finanziell gefördert durch die Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät. Der Unkostenbeitrag für TeilnehmerInnen liegt bei 75€. Dadurch sind alle Unterkunfts-, Fahrt– und Eintrittskosten abgedeckt. Anmeldung (verbindlich) bis 10.05.2017 sowie weitere Infos bei hanna.burkhardt@hu–berlin.de oder roland.meyer@hu–berlin.de und unter https://www.slawistik.hu–berlin.de/de/fachgebiete/westslawsw/schlesien

Vortrag: Friedrich der Große zwischen Berlin und Stettin

Schadow in Stettin – Wie kehrte Friedrich der Große nach Stettin zurück? Vortrag von Dr. Dariusz Kacprzak (Ponisches Nationalmuseum Stettin) Das Marmorstandbild Friedrich II von Hohenzollern von Johann Gottfried Schadow, das heute zum Bestand des Nationalmuseums Stettin gehört, wurde auf Wunsch der Ritterschaft der Provinz Pommern in Stettin geschaffen und am 10. Oktober 1793 auf dem Königsplatz in Stettin als das erste Denkmal des Rex Borussorum im öffentlichen Raum errichtet. Wann: Diesntag, 9. Mai 2017, 20:00 Wo: RegenbogenKino, Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin-Kreuzberg, U Görlitzer Bahnhof Eine Veranstaltung in Kooperation mit Städtepartner Stettin-Kreuzberg und dem Polnischen Sozialrat. Eintritt frei.

Ergreife deine Chance in Tschechien!

Die Botschaft der Tschechischen Republik lädt zur Informationsveranstaltung *Czech Your Talent* ein. Die Teilnehmer werden über Arbeitsmöglichkeiten in der Tschechischen Republik im Bereich Business, Shared Services und über die Lebensbedingungen und den Arbeitsmarkt informiert. Sie haben außerdem die Möglichkeit direkt mit Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen. Wann: Dienstag, 25. April 2017, 14 bis 18 Uhr Wo: Tschechische Botschaft Berlin, Wilhelmstraße 44, 10117 Berlin Hier entlang geht es zur Webseite der Veranstaltung und zum Event bei Facebook.

Ausstellung: slowakisches UNESCO-Welterbe

Am 07. März eröffnete im Slowakischen Kulturzentrum in Berlin die Ausstellung zum UNESCO-Welterbe in der Slowakei. Bereits dieses Jahr wurden der slowakische Schriftsteller, Journalist und Politiker Jozef Miloslav Hurban (1817 – 1888) sowie der Maler Ján Kupecký (1667 – 1740) in das UNESCO-Kalender aufgenommen. Kupecký wurde zwar in Böhmen geboren, lebte aber seit dem frühen Kindesalter in der Slowakei, wohin er mit seiner Familie als Angehöriger der Brüdergemeine floh. Die Ausstellung ist bis zum 21. April zu besichtigen. Es wird um telefonische Terminabsprache gebeten: 030 88926293 Mehr dazu hier.

Deutsch-tschechischer Journalistenpreis 2017: Dora Kaprálová doppelt ausgezeichnet

Gesprächsrunde mit den PreisträgerInnen am  27.02.2017 im Tschechischen Zentrum Berlin.  Dora Kaprálová wurde beim deutsch-tschechischen Journalistenpreis 2017 in zwei Kategorien ausgezeichnet: für ihr Rundfunk-Feature „Alenka v říši divů, aneb má cesta za uprchlíky“ (Alice im Wunderland oder meine Reise zu den Flüchtlingen) sowie mit dem Milena Jesenská-Sonderpreis für ihren Text „Lajkujte mně a smrt se vám vyhne“ (Liket mich und der Tod wird Euch ausweichen). Dora Kaprálová schreibt als freie Mitarbeiterin unseres Fachgebietes den Blog „Kommentare der Dora K.“ und moderiert die Veranstaltungsreihe „České slovo – Tschechische WortSchätze“. Der Blog und die tschechischen Lesungen werden von unseren Studierenden unter Anleitung der Lektorin Denisa Lenertová ins Deutsche übersetzt.  

Vortrag: Mobilität der Auxiliare & Kraft der Illokution im Polnischen

Ein Gastvortrag von Łukasz Jędrzejowski Im Rahmen des Kolloquiums Slawistische Linguistik trägt Łukasz Jędrzejowski (Universität zu Köln / Universität Potsdam) zum Thema "Wie mobil sind Auxiliarklitika und was verraten sie über die Illokutionskraft abhängiger Sätze im Polnischen?". Wann: Montag, den 13.02.2017, 16 Uhr s.t. Wo: Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin, Dorotheenstraße 65, Raum 5.57 Zu diesem Vortrag laden wir hiermit alle Interessierten herzlich ein.