Tschechisch-slowakischer Filmabend

Herzliche Einladung zum kommenden tschechisch-slowakischen Filmabend! Učiteľka – „Lehrerin“ Drama (Slowakei/Tschechien, 2016, 98 Min.) Sprache: slowakisch, tschechisch – mit englischen Untertiteln Regie: Jan Hřebejk Drehbuch: Peter Jarchovský WANN? – am 23.05. um 18 Uhr WO? – Institut für Slawistik, DOR 65 Raum 5.57 Der Film basiert auf wahren Begebenheiten aus den 80er Jahren! Sie ist ledig, sieht nett und freundlich aus. Sie kann aber auch sehr affiniert die Eltern über deren Kinder für ihre Zwecke manipulieren. Einige Eltern wollen jedoch nicht ihren weiblichen Praktiken erliegen und organisieren ein Treffen mit der Schuldirektorin. Für viele Eltern sind die guten Noten ihrer Kinder allerdings wichtiger als Gerechtigkeit… Obwohl sich die Geschichte in den 80er Jahren abspielt, spielt das damalige politische Regime hier keine große Rolle. Die Hauptrolle spielen immer Menschen…  

CZ: Übersetzungs-Workshop

Das Tschechische Zentrum Berlin, das Fachgebiet Westslawische Sprachen der Humboldt-Universität zu Berlin und Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater e.V. veranstalten einen Übersetzungs-Workshop, der sich an Studierende der Bohemistik an deutschen Universitäten wendet. Bestandteil des zweitägigen Workshops sind Vorträge, eine szenische Lesung und ein Übersetzerseminar mit Textbeispielen aus Kateřina Rudčenkovás Drama Čas třešňového dýmu/Zeit des Kirschrauchs. Die Teilnahme ist kostenlos. Wann? 15.-16.06.2017 Bewerben bis zum 21.05.2017.

Exkursion: DE-CZ-PL-Grenzregion

Am 6. – 11. Juni 2017 geht die Reise nach Oberschlesien, wo der kuturelle und sprachliche Kontakt zwischen Deutschen, Tschechen und Polen enorm intensiv war und ist. Zum Programm: Dienstag, 6.6. Anreise (Katowice), Schlesisches Museum, Nikiszowiec Mittwoch, 7.6. Vortrag von Prof. Jolanta Tambor, Stadtrundgang, Fahrt über Pszczyna (Besichtigung) nach Cieszyn Donnerstag, 8.6. Těšín: Polska scena, Treffen mit Schülern im polnischen Gymnasium, Stadtrundgang Cieszyn/Těšín Freitag, 9.6. Ostrava, Vortrag Prof. Irena Bogoczova, Stadtrundgang, Theater „Arena“ Sonnabend, 10.6. Ausflug ins Umland, Gespräche, Wanderung, Opava/Karviná Sonntag, 11.6. Rückreise Die Exkursion wird finanziell gefördert durch die Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät. Der Unkostenbeitrag für TeilnehmerInnen liegt bei 75€. Dadurch sind alle Unterkunfts-, Fahrt– und Eintrittskosten abgedeckt. Anmeldung (verbindlich) bis 10.05.2017 sowie weitere Infos bei hanna.burkhardt@hu–berlin.de oder roland.meyer@hu–berlin.de und unter https://www.slawistik.hu–berlin.de/de/fachgebiete/westslawsw/schlesien

Vortrag: Friedrich der Große zwischen Berlin und Stettin

Schadow in Stettin – Wie kehrte Friedrich der Große nach Stettin zurück? Vortrag von Dr. Dariusz Kacprzak (Ponisches Nationalmuseum Stettin) Das Marmorstandbild Friedrich II von Hohenzollern von Johann Gottfried Schadow, das heute zum Bestand des Nationalmuseums Stettin gehört, wurde auf Wunsch der Ritterschaft der Provinz Pommern in Stettin geschaffen und am 10. Oktober 1793 auf dem Königsplatz in Stettin als das erste Denkmal des Rex Borussorum im öffentlichen Raum errichtet. Wann: Diesntag, 9. Mai 2017, 20:00 Wo: RegenbogenKino, Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin-Kreuzberg, U Görlitzer Bahnhof Eine Veranstaltung in Kooperation mit Städtepartner Stettin-Kreuzberg und dem Polnischen Sozialrat. Eintritt frei.

Ergreife deine Chance in Tschechien!

Die Botschaft der Tschechischen Republik lädt zur Informationsveranstaltung *Czech Your Talent* ein. Die Teilnehmer werden über Arbeitsmöglichkeiten in der Tschechischen Republik im Bereich Business, Shared Services und über die Lebensbedingungen und den Arbeitsmarkt informiert. Sie haben außerdem die Möglichkeit direkt mit Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen. Wann: Dienstag, 25. April 2017, 14 bis 18 Uhr Wo: Tschechische Botschaft Berlin, Wilhelmstraße 44, 10117 Berlin Hier entlang geht es zur Webseite der Veranstaltung und zum Event bei Facebook.

Ausstellung: slowakisches UNESCO-Welterbe

Am 07. März eröffnete im Slowakischen Kulturzentrum in Berlin die Ausstellung zum UNESCO-Welterbe in der Slowakei. Bereits dieses Jahr wurden der slowakische Schriftsteller, Journalist und Politiker Jozef Miloslav Hurban (1817 – 1888) sowie der Maler Ján Kupecký (1667 – 1740) in das UNESCO-Kalender aufgenommen. Kupecký wurde zwar in Böhmen geboren, lebte aber seit dem frühen Kindesalter in der Slowakei, wohin er mit seiner Familie als Angehöriger der Brüdergemeine floh. Die Ausstellung ist bis zum 21. April zu besichtigen. Es wird um telefonische Terminabsprache gebeten: 030 88926293 Mehr dazu hier.

Deutsch-tschechischer Journalistenpreis 2017: Dora Kaprálová doppelt ausgezeichnet

Gesprächsrunde mit den PreisträgerInnen am  27.02.2017 im Tschechischen Zentrum Berlin.  Dora Kaprálová wurde beim deutsch-tschechischen Journalistenpreis 2017 in zwei Kategorien ausgezeichnet: für ihr Rundfunk-Feature „Alenka v říši divů, aneb má cesta za uprchlíky“ (Alice im Wunderland oder meine Reise zu den Flüchtlingen) sowie mit dem Milena Jesenská-Sonderpreis für ihren Text „Lajkujte mně a smrt se vám vyhne“ (Liket mich und der Tod wird Euch ausweichen). Dora Kaprálová schreibt als freie Mitarbeiterin unseres Fachgebietes den Blog „Kommentare der Dora K.“ und moderiert die Veranstaltungsreihe „České slovo – Tschechische WortSchätze“. Der Blog und die tschechischen Lesungen werden von unseren Studierenden unter Anleitung der Lektorin Denisa Lenertová ins Deutsche übersetzt.  

Vortrag: Mobilität der Auxiliare & Kraft der Illokution im Polnischen

Ein Gastvortrag von Łukasz Jędrzejowski Im Rahmen des Kolloquiums Slawistische Linguistik trägt Łukasz Jędrzejowski (Universität zu Köln / Universität Potsdam) zum Thema "Wie mobil sind Auxiliarklitika und was verraten sie über die Illokutionskraft abhängiger Sätze im Polnischen?". Wann: Montag, den 13.02.2017, 16 Uhr s.t. Wo: Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin, Dorotheenstraße 65, Raum 5.57 Zu diesem Vortrag laden wir hiermit alle Interessierten herzlich ein.

Blockseminar: Verbsemantik gebündelt erklärt

Radek Šimík führt ein Blockseminar zum Thema Verbsemantik durch. Der Post-Doc forscht seit 2016 im Projekt Definiteness in Slavic articleless languages am Institut für Slawistik der HU. Das Seminar findet gemeinsam mit MA-Student_innen aus polnischem Wrocław statt, doch willkommen sind alle unabhängig von ihren Polnischkenntnissen, denn die Arbeitssprache ist Englisch. Die Hauptthemen der Veransatltung sind: – Event semantics– Verb classes– Telicity– (Viewpoint) Aspect– Tense– Modality and intensionality Wann: 6. – 10. März, 10 – 16:00 (mit Pausen natürlich, bis auf den 10. März, an dem der Seminartag kürzer sein wird) Wo: Institut für Slawistik, Dorotheenstr. 65, Raum 5.30, 10117 Berlin  

Vortrag: Dialekte im Tschechischen auf Deutsch

Die wunderbare Welt der tschechischen Dialekte – erklärt auf Deutsch Im Deutschen gibt es ja viele…also wirklich viele Dialekte. Die Unterschiede können durchaus zu Kommunikationsproblemen führen. Ist es im Tschechischen auch so? Was für Dialekte gibt es da? Werden sie auch von jungen Menschen gesprochen? PhDr. Stanislava Kloferová, CSc. (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für tschechische Sprache der Tschechischen Akademie der Wissenschaften) beantwortet diese Fragen und erzählt noch viel mehr über die spannende Welt der tschechischen Dialekte. Vortragssprache: DEUTSCH WANN: Mittwoch, 8.2.2017, 19:00 Uhr WO: Tschechisches Zentrum Berlin Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße, 10117 Berlin EINTRITT FREI

Die unauslöschliche Stimme der Milena Jesenská

  Die Texte der bedeutendsten tschechischen Journalistin des 20. Jahrhunderts, Milena Jesenská (1896–1944), haben nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Zwischen 1920 und 1939 verfasste sie Hunderte journalistischer Beiträge, u.a. Reportagen über Flüchtlinge aus Deutschland nach 1933 und mutige und differenzierte politische Kommentare zur Lage in den Grenzgebieten. Als Widerstandsaktivistin wurde sie im Herbst 1939 verhaftet und starb 1944 im KZ Ravensbrück. In Westeuropa war sie bis in die 1960er Jahre nur als Muse Franz Kafkas bekannt, in der sozialistischen Tschechoslowakei wurde ihr Werk totgeschwiegen. Die deutsch-tschechische Schriftstellerin Alena Wagnerová ist Autorin der ersten grundlegenden Biographie von Milena Jesenská. Ihre Lesung wird ergänzt durch Filmdokumente, ein Theaterstück von und mit Matteo Colombi und weitere Überraschungen. Der Zyklus „České slovo/Tschechische WortSchätze“ des Fachgebiets für Westslawische Sprachen / Lektorat für Tschechisch präsentiert in zweisprachigen Lesungen und Interviews zeitgenössische tschechische SchriftstellerInnen, die – oft auf Grenzpfaden jenseits des Mainstreams – verborgene Schätze des tschechischen Wortes ans Licht bringen. An den Vorbereitungen wirken Bohemistik-Studierende des Instituts für Slawistik der HU Berlin mit. Zum Thema der Autorenlesung s. auch die aktuelle Ausgabe des Glosář Dory K. (deutsch / tschechisch) „In 70 Minuten über Milena Jesenská“.